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100-Prozent-Finanzierung: Was dafür spricht

Zuletzt aktualisiert: 26. Juli 2013

In der Immobilienszene (und in den Medien) gibt es derzeit ein großes Thema: 100-Prozent-Finanzierungen. Das bedeutet, dass die Bank als Geldgeber darauf verzichtet, dass der Häuslebauer Eigenkapital mitbringt. Dafür knöpfen sie dem Kunden mehr Kreditzinsen ab. Normalerweise werden 20 oder 30 Prozent der Finanzierungssumme als Eigenkapital erwartet.

Dem Thema stand ich schon deshalb skeptisch gegenüber, da es teilweise mit fragwürdigen Methoden unters Volk gebracht wurde, s.

Ich muss allerdings auch zugeben, dass sich meine Einstellung etwas geändert hat. Mittlerweile denke ich, dass in Einzelfällen eine – riskante – 100-Prozent-Finanzierung durchaus Sinn machen kann. Zum Beispiel dann, wenn jemand über ein mehr oder weniger gesichertes Einkommen verfügt (etwa als Beamter) und jetzt ein wirklich gutes Objekt kaufen kann.

Es gibt Anzeichen, dass der Immobilienmarkt in Deutschland seine Krise hinter sich hat. In ein paar Jahren könnten Immobilienpreise und Baugeld-Zinsen höher liegen. Warum also darauf warten, bis die Goldene Regel von mindestens 20 Prozent Eigenkapital erfüllt ist?

Ob der Immobilienkauf in einer Zwangsversteigerung endet, hängt m.E. ohnehin mehr davon ab, ob es sich um ein gutes Objekt handelt. Bricht die Finanzierung etwa wegen längerer Arbeitslosigkeit oder Scheidung zusammen, dann lässt sich ein gutes Objekt (hängt vor allem von Lage ab) praktisch immer noch zu einem ordentlichen Preis verkaufen.



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