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Änderungen 2014: Das kommt bei Versicherungen und Rente auf uns zu

Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2016

Ab 2014 gibt es bei Finanzen zahlreiche Änderungen, unter anderem bei Krankenversicherungen, Rentenversicherung sowie Immobilien. Der Finanzvertrieb MLP hat einige wichtige Änderungen 2014 in einem Überblick zusammenstellt.

Beitragsbemessungsgrenze Rente steigt auf 71.400/60.000 Euro (West/Ost)

Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) ist der maximale Bruttolohnbetrag, der bei der Erhebung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt wird. Der darüber hinausgehende Teil des Bruttogehalts ist beitragsfrei. Der Gesetzgeber legt die BBG jedes Jahr neu fest – für 2014 steigt sie auf 71.400/60.000 Euro (West/Ost). Unmittelbare Auswirkungen hat die Anhebung der BBG auch auf die betriebliche Altersversorgung (bAV), denn der geförderte Höchstbeitrag beläuft sich hier auf vier Prozent der BBG (West). Dieser ist ohne Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds einzahlbar. Das bedeutet konkret für 2014: Arbeitnehmer können statt bisher 2.784 Euro dann 2.856 Euro ohne Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen in die bAV einzahlen.

Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung steigt auf auf 48.600 Euro

Der maximale Bruttolohnbeitrag, der bei der Erhebung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung berücksichtigt wird, steigt im Rahmen derjährlichen Anpassung von 47.250 auf 48.600 Euro. Bei einem Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung (PKV) gilt für Angestellte eine Versicherungspflichtgrenze von 53.550 Euro Jahreseinkommen ab 2014. Erst nach Überschreiten dieser Grenze besteht Wahlfreiheit zwischen beiden Systemen.

[box type=“info“]Tipp: Sehen Sie hier eine tabellarische Übersicht über die [/box]

Sonderausgabenabzug Rente steigt um zwei Prozentpunkte

Aufwendungen zu einer Basis-Rente können zusammen mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Im Jahr 2025 wird der Maximalbetrag von 20.000 Euro für Singles und 40.000 Euro für gemeinsam veranlagende Verheiratete ansetzbar sein (Beträge nach aktuell gültiger Gesetzeslage). Bis dahin gibt es eine Übergangsregelung, wonach der Sonderausgabenabzug jährlich um zwei Prozentpunkte steigt. 2014 können bereits 78 Prozent der Altersvorsorgebeiträge zur Basis-Rente und zur gesetzlichen Rentenversicherung steuerlich geltend gemacht werden. Das sind – bei einer Basis von 20.000 Euro – maximal 15.600 Euro (31.200für Verheiratete).

[box type=“info“]Übrigens: Die für Kapitalerträge zu entrichtende Kirchensteuer wird wie die Abgeltungsteuer von 2014 an automatisch von den Banken einbehalten. Bisher hatten Anleger die Wahl, alternativ eine Festsetzung über das Finanzamt durchführen zu lassen, schreibt die Deutsche Bank.  [/box]

Geförderte Berufsunfähigkeitsversicherung kommt 2014

Das jüngst verabschiedete Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz erweitert den Kreis der steuerlich geförderten Absicherungen gegen Berufsunfähigkeit (BU) deutlich. Begünstigt sind jetzt auch eigenständige Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit. Besonderheit: Diese Produkte müssen im Leistungsfall eine lebenslange Rente garantieren. Bisher gab es nur Angebote mit einer BU-Rente bis maximal 67 Jahre, die ausschließlich in Kombination mit einer Rentenversicherung steuerliche Förderung erhalten haben. „Es ist politisch gewollt, dass die neuen, staatlich geförderten BU-Verträge eine lebenslange Rentenzahlung umfassen. Diese Leistung ist allerdings sehr teuer und führt zu deutlich höheren Beiträgen“, sagt Christian Ball, Finanzmathematiker bei MLP.

Energiesparauflagen für neue Immobilien

Für Häuslebauer gelten ab 2014 die Regeln der novellierten Energieeinsparverordnung. Mit der neuen Vorschrift soll die Energieeffizienz von Gebäuden weiter gesteigert werden. Dazu wird bis 2016 eine Senkung des zulässigen Primärenergiebedarfs um 25 Prozent festgelegt.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Dämmwirkung der Gebäudehülle um durchschnittlich 20 Prozent. Die Novelle fordert zudem, die energetischen Kennwerte von Häusern und Wohnungen bei Immobilienanzeigen anzugeben. In diesem Zuge werden auch die 2009 eingeführten Energieausweise vereinfacht.



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