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Aktien: Ausverkauf als Einstiegschance

Bisweilen schüttelt es die Börsen ordentlich durch. Rund um den Globus schalten Investoren auf Krisenmodus. Sie verkaufen Aktien fast um jeden Preis. Doch beinahe hundert Jahre Börsengeschichte beweisen: Solche Zeiten des Aktien-Ausverkaufs bieten gute Gelegenheiten zum Aktien-Einstieg. Was Investoren dafür brauchen, sind ein klarer Kopf und ein wenig Mut.

Stets haben Krisen, die heftige Turbulenzen mit hohen Verlusten an den globalen Aktienmärkten auslösen, einprägsame Bezeichnungen. Zum Beispiel der „1. Ölschock“ im Jahr 1973 oder der „‘87er Crash“, der „1. Golf-Krieg“ 1990 oder auch die „Geplatzte Dotcom-Blase“ in den Jahren 2000 bis 2002. Während dieser und anderer Krisen verzeichneten die Aktienbörsen teils dramatisch anmutende Verluste. Der US-amerikanische Dow-Jones-Index etwa in den Jahren 2007 bis 2009, als die Immobilien- und Finanzkrise eskalierte: Mehr als 50 Prozent ging es runter. Der deutsche Dax verlor allein im Jahr 2008 rund 40 Prozent an Wert.

Aktien fallen schnell, Aktien steigen schnell

„Die Erfahrung lehrt aber, dass Anleger mit Aktien und Aktienfonds trotz aller Krisen langfristig eine spürbar höhere Rendite erzielen können als mit allen anderen Sparformen“, sagt Reinhard Berben, Geschäftsführer Deutschland der Fondsgesellschaft Franklin Templeton Investments.

Grund dafür ist vor allem, dass die Kurse börsennotierter Unternehmensbeteiligungen – nichts Anderes sind Aktien – fast immer nach den Krisen teils „exorbitant nach oben schnellten“, so der Franklin-Templeton-Stratege. Der Dow-Jones-Index etwa verlor während des 1. Ölschocks zu Beginn der 1970er Jahre rund 45 Prozent an Wert – um im ersten Jahr nach seinem zyklischen Tiefstand wieder mehr als 40 Prozent zuzulegen.

Aktien: Schnelle Gewinnen nach großen Krisen.

Der deutsche Dax wiederum büßte in den Jahren 2000 bis 2002, als die vorherige Technologieblase platzte, rund 80 Prozent an Wert ein. Von 2003 bis 2007 sprang das Barometer der deutschen Firmenelite um nahezu 180 Prozent nach oben (siehe Tabelle). Wer also auf dem Höhepunkt oder beim Auspendeln einer Krise Aktien respektive Anteile an Aktienfonds erwirbt, kann in den Folgejahren fast immer hohe Gewinne einfahren.

Aber den Mut zum Einstieg während solcher Krisen zu haben widerspricht der menschlichen Natur. Die Angst vor weiteren Verlusten ist in der Regel weitaus größer als die Zuversicht, dass sich die Geschichte stets wiederholt und der Aktienmarkt sich erholt. Aber wie lautet das Motto, das sich im sonstigen Leben schon oft bewährt hat? Jede Krise ist eine Chance. Es ist genau dieses Motto, mit dem mutige Anleger viel Geld verdient haben.

Dieser Artikel wurde verfasst von Hajo Simons, und zwar für die Franklin-Templeton-Artikelserie „„.



Kommentare

Daniel Schneider 14. April 2013 um 22:36

Hallo,
Sollte man von den Finanziell schlecht in der Lage Laendern die günstigen Aktien abkaufen und aufheben?

Antworten

Jan 20. Februar 2013 um 07:27

Ja, sehr widersprüchlich.

Antworten

Nils 18. Februar 2013 um 18:24

Im vorherigen Artikel wurde noch gesagt Market Timing sei unmöglich und man solle einfach automatisch kaufen 😉

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