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Autoversicherung: So kündigen Sie richtig

Wer seine Autoversicherung wechseln will, muss natürlich seine alte Autoversicherung kündigen. Wie man das richtig macht, was dabei zu beachten ist, erläutere ich in diesem Artikel.

Eine reguläre Kündigung der Kfz-Versicherung ist jeweils zum Ablauf des Versicherungsjahres möglich. Dabei muss eine Frist von einem Monat eingehalten werden. Bei den meisten Verträgen läuft das Versicherungsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Zieht man die Kündigungsfrist von einem Monat ab, ergibt sich der 30. November als letztmöglicher Tag.

[toggle title_open=“Warum gibt es den Einheitstermin am 1. Januar?“ title_closed=“Warum gibt es den Einheitstermin am 1. Januar?“ hide=“yes“ border=“yes“ style=“default“ excerpt_length=“0″ read_more_text=“Read More“ read_less_text=“Read Less“ include_excerpt_html=“no“]Dieser Einheitstermin zum Wechseln stammt aus einer Zeit, als elektronische Datenverarbeitung noch mit Lochkarten praktiziert wurde und war mal durchaus sinnvoll. Denn ebenfalls zum 1. Januar legen die Autoversicherer gemeinschaftlich neue Typ- und Regionalklassen für Autos und Zulassungsbezirke fest. Außerdem wird zu Jahresbeginn der Kunde in eine neue Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Mit dem Einheitstermin war das alles schön übersichtlich und von der EDV zu bewältigen.

Inzwischen qualmt kein Rechenzentrum mehr, nur weil ein Kunde die „Hauptfälligkeit“ seiner Autoversicherung auf den 1. Juli legen möchte, die Neueinstufungen in Typ-, Regional- und Schadenfreiheitsklassen aber weiterhin zum 1. Januar erfolgen. Der Kunde hat das also selber in der Hand. Eine andere „Hauptfälligkeit“ während des Jahres macht z.B. den Wechsel leichter, weil man dann nicht vergleichen muss, wenn es andere auch gerade tun. Die alte Übersichtlichkeit geht aber verloren. Der Kunde muss nun seinen persönlichen Kündigungs- und Wechselstichtag im Auge behalten, wenn er mit dem aktuellen Anbieter unzufrieden ist.[/toggle]

Dieses Datum gilt nur für den Eingang der Kündigung beim Autoversicherer, nicht hingegen für deren Absendung durch den Versicherten. Deshalb ist es ratsam, die schriftliche Kündigung – so die vorgeschriebene Form – nicht erst auf den letzten Drücker zur Post zu bringen. Wer diesen Brief zudem als Einschreiben mit Rückschein versendet, kann später jederzeit nachweisen, wann sein Schreiben der Versicherungsgesellschaft zugestellt wurde. Geht die Kündigung zu spät ein, verlängert sich die aktuelle Kfz-Versicherung automatisch um ein Jahr, so das Goslar Institut.

Außer der regulären Kündigung zum Ablauf des Versicherungsjahres können sich Kunden auch noch aus anderen Gründen von ihrem bisherigen Kfz-Versicherer trennen. Dazu gibt ihnen das sogenannte Sonderkündigungsrecht die Möglichkeit. Es tritt zum Beispiel ein, wenn die Versicherung die Beiträge erhöht. Sobald die entsprechende Benachrichtigung den Kunden erreicht, hat dieser einen Monat Zeit, aus dem laufenden Vertrag auszusteigen.

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