Skip to main content

Neues Bauvertragsrecht 2018: Mehr Pflichten für Bauträger

Zuletzt aktualisiert: 22. Dezember 2017

Privaten Bauherren bringt das neue Jahr mehr Rechtssicherheit beim Bau einer neuen Immobilie. Ab dem 1. Januar 2018 gilt das neue Bauvertragsrecht, das erstmals den „Bauvertrag“ und für Verträge zwischen Bauträgern und Verbrauchern den „Verbraucherbauvertrag“ im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert.

Die neuen Regelungen sehen unter anderem vor, dass der Bauunternehmer dem privaten Bauherren künftig rechtzeitig vor Vertragsschluss eine Baubeschreibung aushändigen muss. Sie muss Angaben zu den wesentlichen Eigenschaften des Objekts wie zum Beispiel der Baukonstruktion und dem Innenausbau enthalten. Diese Baubeschreibung ist dem Bauherren rechtzeitig vor Abschluss des Vertrages in Textform – also etwa per E-Mail – zu übermitteln und wird Inhalt des Bauvertrages. Auch der Vertrag selbst bedarf laut der neuen Vorschriften der Textform.

Widerrufsrecht beim Bauvertrag

Der Bauvertrag muss außerdem verbindliche Angaben zum Fertigstellungstermin machen. Bauherren erhalten damit mehr Planungssicherheit etwa für die Kündigung der alten Wohnung oder für den Umzug. Hält der Bauunternehmer den Termin nicht ein, können sie leichter Schadensersatzansprüche geltend machen.

Ebenfalls neu: Der Verbraucherbauvertrag kann innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss vom Verbraucher widerrufen werden. Private Bauherren haben dadurch mehr Zeit, die mit dem Bau einhergehenden finanziellen Verpflichtungen zu überdenken. Fehlt eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung, erlischt das Widerrufsrecht spätestens zwölf Monate und 14 Tage nach Vertragsschluss. Quelle: ARAG



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!



перевод технического текста

online dating

обращайтесь
Bewertungen & Erfahrungen: Finanzexperte Andreas Kunze » Finanztips Kompakt » Neues Bauvertragsrecht 2018: Mehr Pflichten für Bauträger