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Bewertungsreserven in Lebensversicherung lassen sich noch retten (Finanztip.de)

Selbst nach Inkrafttreten des Reformgesetzes zu Lebensversicherungen (LVRG) können Kunden noch einen Großteil der Bewertungsreserven retten. Das berichtet jedenfalls das Finanzportal Finanztip.de. Der Grund: „Der überwiegende Teil ist in der Jahresdeklaration der Versicherer bereits für 2014 festgelegt und kann erst ab nächstem Jahr aus den Verträgen gekürzt werden“, heißt es in einer Mitteilung.

Der Bundestag hatte in der vergangenen Woche das LVRG beschlossen, dem der Bundesrat voraussichtlich am 11. Juli zustimmen wird. Mit dem Gesetz können Lebensversicherungen deutlich an Wert verlieren. Bisher ist man davon ausgegangen, dass es für eine Kündigung jetzt zu spät ist. Doch das stimmt nicht, so Finanztip.de.

Kündigung bis 1. Dezember sichert bisherige Bewertungsreserven

Mit Inkrafttreten des Gesetzes könne zunächst nur ein kleiner Teil der Bewertungsreserven gekürzt werden, nämlich die sogenannten freien Bewertungsreserven. Ein Großteil der Bewertungsreserven, die Mindest- oder Sockelbeteiligung, werde dem Kunden bei einer Kündigung bis zum 1. Dezember 2014 noch ausbezahlt. Das würden schriftliche Aussagen des Bundesfinanzministeriums und des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gegenüber der Finanztip-Redaktion bestätigen.

„Kunden haben damit doch noch Zeit, ihre Lebensversicherung zu prüfen und mit einer Kündigung möglicherweise mehrere Tausend Euro für sich zu retten“, sagt Finanztip-Versicherungsexperte Saidi Sulilatu. Rund vier Millionen Verträge seien betroffen. „Insgesamt geht es hier um Milliardenbeträge, die sich Versicherte noch auszahlen lassen könnten.“ Weitere Infos gibt es hier: http://www.finanztip.de/lv-bewertungsreserven-retten/

 

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Kommentare

Peter Hausmann 12. September 2014 um 12:24

Herr Jäger ist Beispiel für die Auswirkungen der Gesetzesänderung. Manche Versicherer haben den Schlußgewinn gegen NULL zurückgefahren — kenne Beispiel (E.GO-Versicherung), wo bei einem 35 J.-Vertrag gerade mal 7,5 % des bei Abschluß „angekündigten“ Schlußgewinnes ausgezahlt wurden.
Die Hannoversche deklariert derweil noch für 2014 die Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven als Schlußgewinn (= ca. 95 %) — die bisher ausgewiesenen, weitergehenden Bewertungsreserven sind bei ablaufenden Verträgen (aktuelle vertragsbezogene, konkrete Anfrage erfolgt) tatsächlich gleich NULL.

Somit ist zu vermuten, daß im nächsten Jahr 2015 auch die Sockelbeteiligung entfällt und damit auch dort der Schlußgewinn gegen NULL geht.
Wer also nächstes Jahr Vertragsablauf hat — sollte unbedingt rechnen und ggf. kündigen, um den Schlußgewinn noch sicher mitnehmen zu können.

Andere Versicherer sind sicherlich nicht besser — eher Schlechter in ihrem LV-Geschäftsgebaren.

Antworten

Ernst Jäger 1. September 2014 um 14:37

Zum Thema Bewertungsreserven unser aktuelles Beispiel der Hanoverschen LV welche die letzten Tage ausbezahlt wurde:
Mitgeteile Bewertungsreserven Stand 1.7.2014: 3068,21€; 1.08.2014: 3074,31€
Ausgezahlt am 28.08.2014 für Fälligkeitsstand 1.9.2014: 22,99 € laut Überweisungsträger ohen weiteren Komentar!!
Habe Sie eine Emfpehlung zum Vorgehen bzw. konkrete Fakten um gegen
die Vorgehensweise der Hanoverschen LV vorzugehen? Bitte kurzfristige
Rückmeldung.
Weiterverwendung/Veröffentlichung der o.g. Fakten bitte nur nach Rücksprache sowie in anonymisierter Form.
mfg Ernst Jäger

Antworten

Peter Hausmann 12. September 2014 um 12:26

Lesen Sie meinen Beitrag !!


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