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Check24: Tarif-Empfehlung ist Schleichwerbung, wenn…

Zuletzt aktualisiert: 21. Mai 2014

Das Vergleichsportal Check24 darf einzelne Angebote nicht als „Tarif-Empfehlung“ hervorheben, wenn es sich dabei um Werbung handelt und diese nicht als solche gekennzeichnet ist. So hat das Landgericht München entschieden und damit die Auffassung der Verbraucherzentrale Bayern bestätigt (4 HK O 5111/14).

Die Verbraucherschützer hatten die Darstellung als verschleierte Werbung kritisiert. Check24 bietet auf seiner Webseite die Möglichkeit, Mobilfunktarife zu vergleichen. Auf der Ergebnisliste wurde ein bestimmtes Angebot farblich unterlegt und als „Tarif-Empfeh­lung“ hervorgehoben. „Dieser Tarif entsprach in unserem Test weder dem konkreten Kundenwunsch noch war es der günstigste Tarif für den Verbraucher“, sagt Katharina Grasl, Rechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Dass sich hinter der „Tarif-Empfehlung“ eine Anzeige verbarg, war nicht ersichtlich.

„Der Werbecharakter hätte deutlich erkennbar sein müssen“, sagt Katharina Grasl. Gerade bei Vergleichsportalen sei es Verbrauchern wichtig, unabhängige und neutrale Vergleiche zu erhalten. Nachdem das Check24 eine Unterlassungserklärung nicht abgeben wollte, beantragte die Verbraucherzentrale Bayern gerichtlich eine einstweilige Verfügung und bekam Recht. Das Vergleichsportal „Check24“ hat die entsprechende Werbung nun als „Anzeige“ gekennzeichnet, siehe aktuellen Screenshot eines Angebotes bei Check24:



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