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Dax 6.000 Punkte: Kursgewinne absichern

Zuletzt aktualisiert: 19. Dezember 2012

5000, 5500, 6000 Punkte. Der Dax eilte zuletzt von einer Erfolgsmarke zur nächsten. Doch erfahrene Anleger wissen: Geht es besonders steil mit Aktienkursen bergauf, steigt die Gefahr von rapiden Rückschlägen. Es gibt einige Möglichkeiten, Kursgewinne zu sichern.

Aktien verkaufen: „Sell in May and go away“, lautet eine alte Börsenregel. Die gewiss einfachste Weg, seine Kursgewinne zu sichern, besteht im Verkauf der Papiere. Das Geld kann einem niemand mehr nehmen. Allerdings sollte sich der Anleger rechtzeitig Investitionsalternativen überlegen – etwa sichere Anleihen. Mögliche Nachteile: Haben die bisherigen Aktien weiter einen Lauf, verzichtet der Anleger auf weitere Gewinne. Wurden die Aktien noch keine 12 Monate gehalten, sind außerdem bisherige Kursgewinne zu versteuern.

Stopp-Loss-Order: Der Anleger beauftragt die Depot führende Bank, die Aktie automatisch zu verkaufen, wenn ein bestimmter Kurs unterschritten wird. Der Verlust lässt sich so begrenzen, zum Beispiel auf maximal 10 Prozent vom aktuellen Wert aus gesehen. Der Nachteil: Die Aktie ist erst mal weg – setzt eine schnelle Kurserholung ein, profitiert der Anleger davon nicht mehr. Gerade Ausschläge etwa wegen politischer Nachrichten sind meist sehr kurzlebig.

Stopp-Loss-Marke besser mit krummen Beträgen

Glatte Beträge wie z.B. 100 Euro als Stopp-Loss-Marke sollte der Anleger vermeiden, meint Stephan Kühnlenz, Geldexperte der Stiftung Warentest in Berlin. Denn solche Marken setzen meist viele Anleger, was zur Folge hat, dass bei dieser Kuchwelle eine Verkaufswelle einsetzt. Der Verlust kann dadurch sehr viel größer ausfallen als gedacht. Denn die Stopp-Loss-Marke bedeutet nicht gleichzeitig einen Verkaufserlös.

Entscheidend ist, bei welchem Preis sich nach der Verkaufsorder ein Käufer findet. Viele Verkaufsorder können den Preis aber unkalkulierbar in den Keller stürzen lassen, so dass erst ein Verkaufskurs möglicherweise von nur 90 Euro zustande kommt. „Dem lässt sich entgehen, indem man zum Beispiel sein Limit bei 102,50 Euro setzt“, so Stephan Kühnlenz. Dann sei die Wahrscheinlichkeit höher, vor einer Verkaufswelle seine Aktie loszuwerden.

Verkaufsoptionen: Teurer, aber wirkungsvoller als Verlustschutz sind Verkaufsoptionen, so genannte Puts. Die Verkaufsoptionen lassen sich wie eine Art Versicherungsprämie sehen. Bleibt der Kurs unverändert oder steigt, dann ist das Unglück ausgeblieben und der Anleger hat dafür gezahlt, dass er den Schutz hatte.

Denn mit dem Put hat der Aktionär das Recht, auf Wunsch seine Aktie zum festgelegten Preis von z.B. 100 Euro zu verkaufen – selbst wenn sie am Markt schon weit tiefer gefallen sein sollte. Das macht sich besonders dann als Vorteil bemerkbar, wenn eine Aktie oder ein ganzer Markt crasht, also innerhalb kürzester Zeit abstürzt. Die Aktie selbst muss übrigens nicht zwingend verkauft werden, da die Verkaufsoption einen eigenen Wert hat, der mit fallenden Kurs steigt. 




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Bewertungen & Erfahrungen: Finanzexperte Andreas Kunze » Finanzwissen » Dax 6.000 Punkte: Kursgewinne absichern