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Lebensversicherung erfolgreicher als Aktienfonds?

Zuletzt aktualisiert: 23. Dezember 2012

Mehrere Blätter berichten in dieser Woche über eine erstaunliche Studie des Map-Reports: Kapital-Lebensversicherungen seien in der Vergangenheit erfolgreicher gewesen als Aktienfonds.

Den Kollegen Manfred Poweleit vom Map-Report schätze ich sehe, allerdings hat er m.E. – dem Bericht nach zu urteilen – hier etwas „nachgeholfen“, um zu dem Ergebnis zu kommen.
Ich möchte nur mal auf die Prämienzahlungsweise eingehen: Der Sparer hat monatlich in den Fonds eingezahlt, in die Lebensversicherung aber jährlich.

Dieser kleine Unterschied müsste nach meinen Berechnungen bei dem genannten Beispiel über 1000 Euro Unterschied zu Gunsten der Lebensversicherer ausgemacht haben.
Das hängt damit zusammen, dass der effektive Zins bei monatlicher Zahlungsweise in der Lebensversicherer viel höher ist als weithin angenommen. Der Versicherer spricht zwar von 5 Prozent Aufschlag für monatliche Zahlung – effektiv sind es aber über 11 Prozent. Es würde also praktisch jeder Bankkredit lohnen, um damit die Prämien jährlich im Voraus zahlen zu können.

Warum das so ist? Ich versuche, es ganz einfach zu erklären: Berechnet wird der Aufschlag auf die Jahresprämie, tatsächlich aber steht der „Kredit“ nicht ein ganzes Jahr zur Verfügung, denn er wird sofort teilweise getilgt (durch die monatliche Zahlungsweise). Am leichtesten lässt sich das bei halbjährlicher Zahlungsweise nachvollziehen: Auf die Jahresprämie wird der Zuschlag berechnet, aber nur die halbe Jahresprämie wird tatsächlich „gestundet“ – die andere Hälfe muss sofort bezahlt werden.



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