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Sparer-Freibetrag wird gesenkt

Zuletzt aktualisiert: 2. Januar 2013

Heute ist die Aufregung ziemlich groß wegen den nun beschlossenen Steuer-Änderungen, etwa beim Sparer-Freibetrag.
Auch wenn ich in der Mittagspause möglicherweise von einer aufgebrachten Menge gesteinigt, geteert und im Rhein versenkt werde: Ich fände es richtig, wenn alle diversen Steuervorteile bei Sparanlagen verschwinden würden, denn sie verzerren den Wettbewerb (s. etwa frühere Kapital-Lebensversicherung). Die Angebote werden nicht vorrangig gekauft, weil sie gut sind – sondern weil sie einen Steuer-Vorteil bieten.

Andererseits müsste der Staat mindestens den Inflationsausgleich durch Kapitalerträge von der Steuer freistellen. Denn ansonsten wird letztlich die Vermögenssubstanz besteuert, was wegen der Eigentumsgarantie des Grundgesetzes schon mehrfach kontrovers diskutiert wurde. Wer 4 Prozent Guthabenzins bekommen hat, der macht bei z.B. 2,5 Prozent Inflation eine Realrendite von 1,5 Prozent. Nur in dieser Höhe ist er tatsächlich reicher geworden, was eine Besteuerung rechtfertigen würde.

Wie viel Geld künftig noch im Rahmen des Sparer-Freibetrages angelegt werden kann, zeigt die unten stehende Tabelle. Je höher der Anlagezins ist, desto weniger kann steuerfrei angelegt werden. Von einem weiter steigendem Anlagezins profitiert also der Fiskus, einen Ausgleich für die meist parallel steigende Inflation erhält der Anleger nicht. Mit anderen Worten: Anleger sollten sich besser nicht steigende Zinsen herbeisehnen.



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