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Hauskauf: So hoch sind die Nebenkosten

Beim Hauskauf müssen hohe Nebenkosten einkalkuliert werden: Nicht nur für teils gestiegene Grunderwerbssteuer, sondern auch für die jüngst angehobenen Kosten für den Notar oder die Grundbucheintragung.  Lesen Sie hier, mit welchen Kosten Sie beim Hauskauf rechnen müssen. 

Die meisten Bundesländer haben die Grunderwerbsteuer in den letzten Jahren auf 4,5 bis 5,5 Prozent hochgesetzt, Schleswig-Holstein  sogar auf 6,5 Prozent, nur Bayern und Sachsen sind bei den ohnehin schon schmerzlichen 3,5 Prozent geblieben (Grunderwerbssteuer). Auf der anderen Seite warten Immobilienkäufer bislang vergeblich auf eine Begrenzung der Maklerkosten, je nach Region 3 bis 6 Prozent Mehrwertsteuer. Auf diese Preissteigerungen bei den Nebenkosten müssen Haus- und Wohnungskäufer sich einstellen.

Beispiele für Notarkosten beim Hauskauf (inkl. MWSt)

Dabei ist zu beachten: Bei den Notargebühren sind Alt und Neu – anders als bei den Grundbuchkosten – nur bedingt vergleichbar, da auch das Gebührensystem geändert wurde. Dazu kommen Auslagen etwa für Kopien, geschätzt 50 Euro. Außerdem: Wenn der Kauf durch eine Hypothek gesichert wird, kommen zusätzliche Notarkosten hinzu mit gleichen Preissteigerungen. Im Standardfall fallen Notarkosten von durchschnittlich 1,5 – 2 % des Kaufpreises an.

Beispiele für Kosten Grundbucheintragung beim Kauf eines Hauses

Dazu kommen in der Regel Kosten für die Vormerkung, außerdem meist für die Hypothek sowie Schreibkosten. Inzwischen summieren sich die Kaufnebenkosten je nach Region auf mehr als 9 bis 14 Prozent.  Das sind bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro Zusatzkosten von 27.000 bis über 42.000 Euro“, klagt Gabriele Heinrich von wohnen im eigentum e.V.

Hier noch mal zur Übersicht, welche Kosten beim Hauskauf berücksichtigt werden müssen:

  • Maklergebühren
  • Grunderwerbsteuer
  • Notarkosten
  • Grundbucheintragung
  • Finanzierungskosten (z.B. Schätzung)

Es gibt diverse Rechner dafür im Internet. Viel wichtiger aber ist zu wissen, wie man bei den Nebenkosten beim Hauskauf sparen kann. So kann man bei der der Grunderwerbsteuer sparen, bei den Notarkosten sparen und sogar bei den Maklergebühren sparen.

 

 


Kommentare

23. Juli 2019 um 11:30

Interessant, dass beim Hauskauf zu den Nebenkosten auch noch die Kosten für die Vormerkung kommen. Wir haben zum Glück einen Immobilienexperten, der uns bei der Abwicklung des Kaufvertrages unterstützt. Ansonsten wüsste ich zwischen Maklergebühren, Grunderwerbsteuer und Notarkosten weder ein noch aus.

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Mailin Dautel 18. Juli 2019 um 09:40

Es ist gut zu wissen, dass man einen Puffer einrichten muss um die Nebenkosten bezahlen zu können. Einige dieser kosten habe ich nicht auf dem Schirm gehabt. Ich werde einmal einen Rechner im Internet ausprobieren.

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Manuel Löhrmann 7. Mai 2019 um 12:04

Toller Artikel zu Nebenkosten beim Hauskauf. Besonders die Tabelle für Notarkosten gibt mir einen sehr guten Überblick über anfallende kosten. Dank ihnen werde ich beim kauf meiner Immobilie nicht zu überrascht über alles sein. Vielen Dank!

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Franziska Bergmann 3. Mai 2019 um 07:51

Mein Bruder möchte sich demnächst ein Grundstück für seine Familie kaufen. Gut zu wissen, dass die Kosten für die Grundbucheintragung und den Notar gestiegen sind. Die Nebenkosten vergisst man doch recht schnell zu berücksichtigen.

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Jim Winkler 1. April 2019 um 08:23

Bei meinem letzten Hauskauf war es auch so das wir dafür extra einen Notar brauchten. Schließlich muss er den Neuerwerb in das Grundbuch eintragen. Von daher ist es schon richtig den richtigen Notar zu finden. Das wäre wirklich alles sehr gut.

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Tom Vogt 27. März 2019 um 11:55

Bei einem Hauskauf gibt es wirklich sehr viel zu beachten. Gerade auch die Eintragung ins Grundbuch durch den Notar darf nicht vergessen werden. Schließlich will man ja das bei einem Hauskauf alles rund läuft.

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Jim Winkler 14. März 2019 um 11:36

Das ist eine ganz schöne Latte an Dingen die bei einem Hauskauf noch zusammen kommt. Der Fußboden, die Decke, Malerarbeiten , die Fenster all das kann sich zusammen läppern. Von daher sollte das Budget darauf ausgerichtet sein.

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Tom Vogt 11. März 2019 um 12:40

Die Notarkosten hatte ich bei meinem Hausverkaufs-Plan noch gar nicht berücksichtigt. Vielleicht sollte ich das mal machen. Diese Beispiele hier sind sehr gut und können mir ganz gut weiterhelfen.

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Laura 27. Februar 2019 um 15:39

Vielen Dank für die Informationen über die Nebenkosten bei einem Hauskauf. Es sind wichtige Sachen, die man nicht vergessen sollte wenn man ein Has kaufen möchte. Ein Haus zu kaufen ist eine große Investition, wobei man an alle Kleinigkeiten achten soll.

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Jim Winkler 15. Februar 2019 um 11:00

So ein Hauskauf reizt mich schon für meine Firma. Zumindest müsste man dann nicht mehr Mieten. Schließlich ist Mieten, so etwas wie weggeworfenes Geld. Viel lieber nehme ich einen guten Kredit auf und Bezahl den dann ab damit ich später diese Immobilie auch besitze.

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Neeltje Forkenbrock 11. Februar 2019 um 17:17

Vielen Dank für diese nützliche Übersicht zu den Nebenkosten. Meine Tante hat kürzlich erst gebaut. Es hat sie hart erwischt, weil sie alle möglichen Baunebenkosten vorher nicht einkalkuliert hatte.

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Luise 19. November 2018 um 16:04

Mein Mann und ich suchen nach einem Haus und haben uns nach vergeblichen privaten Bemühungen für einen Immobilienmakler entschieden. Da dieser in unserem Budget nicht eingerechnet war, ist es sehr hilfreich, die weiteren Kosten zu kennen. Vielen Dank für die hilfreiche Auflistung und auch die neuen Notarpreise.

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Bewertungen & Erfahrungen: Finanzexperte Andreas Kunze » Finanzwissen » Hauskauf: So hoch sind die Nebenkosten