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Immobilien: Diese Verjährungen stehen jetzt an

Das Jahresende 2013 bedeutet das Aus für viele Ansprüche von Vermietern z.B. auf Miete, Wohnungseigentümern und Eigentümergemeinschaften: Sie verjähren, das heißt: Sie können gerichtlich nicht mehr durchgesetzt werden. Der Verbraucherschutzverein wohnen im eigentum e. V. sagt, welche Forderungen das betrifft und was zu tun ist, um Verjährung zu verhindern.

Mietrecht: Forderungen aus Mietverträgen

Am 31. Dezember 2013….
1. verjähren Ansprüche auf die laufende Monatsmiete aus dem Jahr 2010,
2. verjähren Ansprüche aus Betriebskostenabrechnungen, die 2010 erstellt und dem Mieter zugestellt wurden. Das gilt übrigens auch für Forderungen des Mieters, falls ihm eine Rückzahlung zusteht,
3. muss Mietern von Wohnraum die Betriebskostenabrechnung 2012 zugegangen sein, sonst verliert der Vermieter seine Ansprüche auf Nachforderungen, falls die Vorauszahlungen niedriger waren als die tatsächlichen Betriebskosten. Waren sie allerdings höher, verliert der Mieter seinen Ansprüche auf Rückzahlung nicht.Diese Regeln gelten nicht für Gewerbemiete.

WEG-Recht: Forderungen bei Wohnungseigentum

Am 31. Dezember …
1. verjähren Forderungen der Eigentümergemeinschaft (WEG) gegen die einzelnen Eigentümer auf die monatlichen Hausgelder aus dem Jahr 2010,
2. verjähren Forderungen aus der jährlichen Hausgeldabrechnung für 2009, die im Jahr 2010 von der Eigentümerversammlung beschlossen wurde. Das betrifft Nachzahlungen und Rückzahlungen. Aber Vorsicht: Soweit in er Abrechnung auch Rückstände bei den laufenden Zahlungen aus dem Jahr 2009 enthalten sind, sind diese bereits Ende 2012 laut WEG-Recht verjährt.
3. verjähren Sonderumlagen, die 2010 zu zahlen waren,
4. Forderungen auf Beseitigung regelwidriger baulicher Änderungen durch einzelne Eigentümer aus dem Jahr 2010, etwa eine Balkonverglasung. Das gilt aber nur, falls die anderen Eigentümer davon schon 2010 erfahren hatten.
5. Schadensersatzansprüche gegen ausgeschiedene Verwalter aus dem Jahr 2010, falls nicht der Verwaltervertrag kürzere Verjährungsfristen vorsieht.

Verjährung verhindern

Dafür genügt eine einfach Mahnung nicht, der Anspruch muss gerichtlich geltend gemacht werden, durch Klage oder Mahnbescheid. Es reicht, wenn der Antrag bis zum 31. Dezember 2013, 24 Uhr, bei Gericht ist, aber in der richtigen Form: Eine Email wird nicht akzeptiert.  Stattdessen kann mit dem Schuldner auch ein „Verzicht auf die Einrede der Verjährung“ vereinbart werden, rät wohnen im eigentum e. V

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