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Immobilienmakler: Besser als der Ruf (Immowelt-Umfrage)

Zuletzt aktualisiert: 27. August 2015

Immobilienmakler haben einen mindestens ebenso schlechten Ruf wie Versicherungsvertreter oder Journalisten, vor allem wenn es um ihre Provisionen bei Vermietungen geht. Mit dem neuen soll verhindert werden, dass der Mieter für einen Immobilienmakler zahlt, obwohl der im Wesentlichen Leistungen für den Vermieter erbringt.

Das Immobilienportal immowelt.de wartet nun mit einem erstaunlichen Umfrageergebnis auf: Die große Mehrheit (83 Prozent) der deutschen Mieter würde trotz Bestellerprinzip einen Makler für die Wohnungssuche engagieren (und bezahlen), heiß es. Für die repräsentative Umfrage zum Bestellerprinzip wurden im Auftrag von immowelt.de deutschlandweit 506 Mieter befragt.

Was der Mieter vom Immobilienmakler erwartet:

Damit Mieter bereit sind, einen Immobilienmakler zu bezahlen, müsse dieser aber konkrete Aufgaben übernehmen: Zwei Drittel der Befragten wollen sich bei der Wohnungssuche um nichts mehr kümmern müssen. Sie erwarten, dass die Makler eine Vorauswahl treffen sowie Besichtigungstermine vereinbaren. Ebenfalls zwei Drittel (62 Prozent) verlangen Hilfe bei der Wohnungsübergabe und dem Mietvertrag. Sie erwarten Sicherheit bei rechtlichen Fragen und möchten den vorbereiteten Mietvertrag nur noch unterschreiben.

60 Prozent würden einen Makler beauftragen, wenn dieser über gute Orts- und Marktkenntnisse verfügt, um Wohnlage und Preis von Immobilien gut beurteilen zu können. Knapp die Hälfte der Mieter (45 Prozent) würde einen Immobilienmakler engagieren, wenn sie durch ihn schnell eine neue Wohnung finden würde. Lediglich 17 Prozent würden unter keinen Umständen einen Makler beauftragen.



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