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INHALT

  • Geldanlage 2019: So ist die Lage 
  • Die 3 wichtigsten Faktoren der Geldanlage
  • Was Sie VOR der Geldanlage erledigen müssen
  • Sichere Geldanlage: Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch…
  • Gewagte Geldanlage: Aktien, Fonds, ETF…
  • Riskante Geldanlage: Gold, Crowdfunding, Devisen…
  • Besondere Lebenssituationen: Erbschaft, Abfindung… 
  • So sparen Sie im Alltag

Geldanlage 2019: So ist die Lage 

Geld allein macht nicht glücklich – man braucht auch Aktien, Anleihen, Gold und Immobilien

Das Jahr 2019 zeigt bislang bei den wichtigsten Eckpunkten der Geldanlage bislang wenig Änderungen: Das Zinsniveau bleibt sehr niedrig, die Inflation aber auch. Sehen Sie hier eine Übersicht der wichtigsten Daten zu Zinsen (Stand Ende 1. Quartal 2019):

  • Basiszinssatz: -0,8 Prozent
  • 3-Monats Euribor: – 0,3 Prozent
  • Umlaufrendite: – 0,03 Prozent
  • Tagesgeld: 0,1 Prozent
  • Festgeld: 0,3 Prozent (12 Monate)
  • Baugeld: ab 1 Prozent (10 Jahre Zinsbindung)
  • Inflationsrate Deutschland: 1,5 Prozent

Angesichts des Zinsniveaus kann man froh sein, bei einer kurzfristigen Geldanlage überhaupt noch Zinsen zu bekommen. Teilweise berechnen Banken und Sparkassen bereits Negativzinsen, der Sparer soll also eine Strafe zahlen, wenn er Geld anlegt – bitter für die private Finanzplanung. Die Inflationsrate ist langfristig gesehen niedrig. Aber klar ist: Wer sein Geld für 0,2 Prozent auf dem Tagesgeldkonto liegen hat, macht einen bei 1,5 Prozent ein Minus von 1,3 Prozent – der Sparer wird ärmer. Meine Prognose: Am Zinsniveau wird sich 2019 nichts ändern, zumindest werden die Zinsen nicht steigen.

Da die Konjunktur sich eintrübt, ist mit einer Leitzinserhöhung nicht zu rechnen. Die Aktien haben sich 2019 wieder stabilisiert. Zum Jahresende 2018 sah es weltweit nach einem abrupten Ende des seit Jahren andauernden Höhenfluges der Aktienkurse aus. Vor allem US-Aktien haben sich erholt. Die wichtigsten Börsen-Indizes um Überblick (Stand Anfang 1. Quartal 2019):

  • Dow Jones: etwa 26.000 Punkte (09/2018: 26.700)
  • Hang Seng etwa 30.000 Punkte (01/ 2018: 33.000)
  • Euro Stoxx 50: etwa 3.300 Punkte (01/2018: 3.650)
  • Dax: etwa 12.000 Punkte ( 01/2018: 13.400)

Der Dax hinkt noch deutlich den Höchstständen hinterher. Der Grund: In Deutschland hat sich die Konjunktur abgekühlt, die Bundesregierung hat Wachstumsprognosen deutlich runtergesetzt. Das gilt zum Teil auch für andere Euro-Staaten, so dass ebenfalls der Euro Stoxx 50 weit hinter der Erholung der US-Aktien liegt. Insgesamt war der Dow in den vergangenen 5 Jahren deutlich erfolgreicher als Dax oder Euro Stoxx.

Graphik: Google

Der Euro hat sich zum US-Dollar bei etwa 1,12 bis 1,13 eingependelt, weit entfernt von Höchstständen (Juli 2008; 1,57), aber weit entfernt ebenso von Tiefstständen (Juli 2001: 0,86).

Meine Prognose: In Deutschland und Europa wird die Unsicherheit erstmal bleiben, da einige Euro-Staaten Schwierigkeiten haben, stabile Regierungen zu bilden und die Brexit-Folgen unklar sind. In den USA sitzt Präsident Trump hingegen fest im Cowboy-Sattel und kann mittlerweile sogar auf eine Wiederwahl hoffen.

Die beste Geldanlage: Achten Sie auf diese 3 Faktoren!

Die beste Geldanlage wäre natürlich so: Hohe Zinsen, null Risiko und jederzeit die Möglichkeit, an das Geld heranzukommen. Sie suchen so etwas? Jemand bietet Ihnen so etwas an? Vergessen Sie es. So eine Geldanlage gibt es nur im Märchen. Die drei Faktoren der Geldanlage werden auch “magisches Dreieck” bezeichnet, weil sie zusammengehören, aber sich stets gegenüberstehen und niemals zusammenkommen. Die drei Faktoren sind:

  1. Rendite
  2. Risiko
  3. Verfügbarkeit

Ein Beispiel: Ein guter Kumpel braucht dringend Geld, Sie wollen ihm das leihen. Für Sie ist das wie eine Anleihe. Sie schätzen den Kumpel als sehr zuverlässig ein? Dann sind Sie vermutlich mit einem geringen Zins zufrieden. Wenn Sie aber befürchten, das ein Teil des Geld oder vielleicht sogar alles weg sein könnte, werden Sie einen hohen Zins fordern.

So ist das mit allen Geldanlagen: hoher Zins = hohes Risiko.

Der 3. Faktor ist die Verfügbarkeit: Je länger Sie dem Kumpel das Geld überlassen, desto größer wird die Möglichkeit, dass etwas schiefgeht. Ihr Kreditnehmer könnte arbeitslos werden, eine Scheidung könnte ihn ruinieren. Je länger Sie Ihr Geld einem anderen geben, desto mehr müssen Sie als Zins bekommen, um das Risiko auszugleichen. Wenn Sie allerdings schnell Ihr Geld zurückhaben, sinkt das Risiko.

Die Gleichung lautet also: gute Verfügbarkeit = geringer Zins.

Zinsen vs Rendite

Bei der Geldanlage lesen Sie sicher immer mal wieder von Zinsen, dann mal wieder von Rendite p.a. Was ist der Unterschied? Was bedeutet p.a.? Es ist so ungefähr wie mit Brutto und Netto. Wenn Sie für 1.000 Euro Geldanlage 5 % und nach einem Jahr wirklich 50 Euro Zinsen bekommen, dann entsprechen die Zinsen der Rendite p.a. (per annum/ pro Jahr). Werden von den 50 Euro noch 5 Euro Kosten abgezogen, ist die Rendite p.a. geringer. Werden die 50 Euro schon nach 11 Monaten gezahlt, ist die Rendite p.a. höher. 

Vor dem Geld anlegen: Das müssen Sie erledigen

  1. Schulden tilgen
  2. Girokonto und Bank wechseln
  3. Versicherungen checken (Privathaftpflichtversicherung, Reisekrankenversicherung)

1. Schulden tilgen

Bevor jemand über die Geldanlage nachdenkt, sollte er erstmal Schulden bereinigt haben. Es wäre absoluter Unsinn, einerseits für 2 Prozent Guthabenzins sein Geld anzulegen, andererseits für 6 Prozent zum Beispiel noch einen Autokredit laufen zu haben. Das Ergebnis wären minus 4 Prozent. Tilgen Sie zunächst jeden Kredit. 6 Prozent ersparter Kreditzins sind wie 6 Prozent Zins bei der Geldanlage – und das steuerfrei.

Dass Sie zuerst Schulden bereinigen sollten, gilt besonders für das Girokonto, denn die Zinsen sind dort besonders hoch – teilweise immer noch über 10 Prozent. Wer die Miese dort nicht loswird, ist eh kein Kandidat für die Geldanlage. Sinnvoller wäre ein Umschuldung: ein günstiger Ratenkredit löst den Kredit auf dem Girokonto und wird diszipliniert zurück gezahlt. Zwei Beispiele für Ratenkredite:

  • DKB
  • Consorsbank

2. Kostenloses Girokonto, günstige Bank

Wer Geldanlage betreiben will, sollte mit dem Sparen schon beim Girokonto anfangen und die Kosten sich dafür sparen. Es gibt nach wie vor kostenlose Girokonten, jedenfalls bei reiner Online-Nutzung. Das ist der erste Schritt für eine Geldanlage. Angenommen, ein Girokonto kostet 5 Euro im Monat Gebühr. Das sind das im Jahr 60 Euro. Wenn Sie diese 60 Euro über 35 Jahre in einem Aktienfonds mit 5 Prozent Rendite anlegen, dann stehen am Ende fast 5.700 Euro zur Verfügung. Hier zwei Beispiele für kostenlose Girokonten, die mit via Visa-Card kostenlose Bargeldversorgung an Tausenden Automaten sicherstellen. 

  • ING (früher ING Diba)
  • Consors

Der Wechsel des Girokontos ist mittlerweile einfach geworden, die bisherige Bank muss dabei helfen. Mit dem kostenlosen Girokonto sollten Sie zugleich eine Bank aussuchen, die langfristig eine Hilfe bei der Geldanlage ist. Hilfe meint: Die viele Geldanlagen ermöglicht, aber dabei wenig Kosten verursacht. Vielleicht brauchen Sie später mal ein Depot für Fonds und Aktien, wollen Aktien günstig kaufen und verkaufen, wollen in ETFs investieren oder eine Immobilie erwerben, wofür eine Baufinanzierung nötig ist. Generell sind Direktbanken günstig.

Die folgenden Direktbanken bietet derzeit kostenlose Girokonten, Kreditkarten und haben ein großes Angebot von Geldanlagen

  • ING (früher ING-Diba
  • Consors Bank
  • Comdirect

3. Versicherungen checken

Versicherungen für die Geldanlage? Klingt seltsam, ich weiß. Es ist aber ähnlich wie mit Schulden. Wer bestimmte Versicherungen nicht hat, braucht gar nicht erst anzufangen. Denn zu groß ist das Risiko, dass wegen etwas Pech im Leben das gesamte Ersparte für Mist draufgeht, etwa weil mal als Radfahrer einen Unfall verursacht oder weil man bei der Urlaubsreise krank und ein Vermögen für die Behandlung im Ausland bezahlen muss. Achten Sie deshalb auf folgende Versicherungen:

Private Haftpflichtversicherung: Sie kostet für eine Familie ab etwa 70/ Euro im Jahr und deckt alle Schäden ab, die durch die gesetzliche Haftpflicht entstehen. Zwei Beispiele für günstige Anbieter

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Reisekrankenversicherung: In den EU-Ländern sowie Ländern mit Sozialversicherungsabkommen nimmt man den Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung zwar sozusagen mit und kann sich etwa in Italien oder Spanien wie ein Kassenpatient auf Karte behandeln lassen. Nur: Das ist ziemlich theoretisch. Denn deutschsprachige Ärzte berechnen privat. In Ländern wie USA, Kanada, Türkei oder Ägypten ist erst recht eine Reisekrankenversicherung notwendig, um nicht nach dem Urlaub eventuell ruiniert zu sein. Hier zwei Beispiele für günstige Angebote:

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Sichere Geldanlagen 2019

Als sichere Geldanlagen bezeichne ich eine Geldanlage, bei der ein nominaler Wertverlust ausgeschlossen ist. Auf Deutsch: Sie zahlen 1.000 Euro ein, Sie bekommen 1.000 Euro zurück. Ein Risiko gibt es trotzdem: Zum ist bei sicheren Geldanlagen mittlerweile der Zinsertrag geringer als Inflationsrate, zum anderen kann eine Bank oder eine Sparkasse Pleite gehen. Dank EU-Einlagenschutz ist das Risiko zumindest bei Einlagen bis 100.000 Euro ausgeschlossen (sofern der Einlagenschutz des jeweiligen Landes funktioniert).

Tagesgeld

Über Tagesgeld können Sie jederzeit verfügen. Auf vielen Tagesgeldkonten gibt es nur noch minimale Zinsen. Besser sieht die Situation für Neukunden aus. Für einige Monate gibt es noch Zinsen von 1 Prozent und mehr. Wer ständig wechselt (Zinshopping), kann so zumindest noch halbwegs den Inflationsverlust ausgleichen. Zwei Beispiele für gute Neukunden-Angebote:

  • Consorsbank
  • ING (früher ING-Diba)

Festgeld

Festgeld wird meist für Zeiträume von 3, 6, 12 oder 24 Monate fest angelegt. Der Zins ist abhängig von der Laufzeit und dem angelegten Betrag. Je länger und je mehr desto mehr Zinsen sind im Prinzip zu erwarten. Selbst bei 12 Monaten gibt es derzeit aber kaum mehr als 1 Prozent. Zwei Beispiele:

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Gut zu wissen: Ein längerfristiges Festgeld kann unter Umständen vorher aufgelöst werden. Tagesgeld und Festgeld bei Zinsbrokern wie Weltsparen: Unternehmen wie Weltsparen und Zinspilot haben sich darauf spezialisiert, Geldanlage in Tagesgeld und Festgeld ins EU-Ausland zu vermitteln, etwa Bulgarien, Italien, Malta. Das Zinsniveau dort ist höher, es gilt ebenfalls die EU-Einlagensicherung. Zwei Beispiele von Weltsparen:

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Sparbuch, Sparbrief oder andere Festzinsanlagen bei Banken und Sparkassen haben m.E. Bedeutung verloren, da mittlerweile mit und Festgeld langfristige Geldanlagen möglich sind. Ein Sparbuch taugt bestenfalls noch als schönes und greifbares Symbol fürs Sparen, kann aber auch angesichts der Nullzinsen durch ein Sparschwein ersetzt werden.  Allerdings liegen auf Sparbücher noch Milliarden von Anlagen. Wenn es beim Auszahlen Probleme gibt, lesen Sie diesen Ratgeber zu Sparbüchern. 



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Bewertungen & Erfahrungen: Finanzexperte Andreas Kunze » Geldanlage 2019: Das rät Finanzexperte Andreas Kunze

Der Basiszinssatz ist ein variabler Zinssatz, der zu Beginn eines jeden Halbjahres von der Deutschen Bundesbank nach Vorgaben der Europäischen Zentralbank neu berechnet und amtlich bekannt gemacht wird. Durch die amtliche Bekanntmachung ist der Basiszinssatz der einzige amtliche Marktzins. Als Bewertungszins bildet er die Berechnungsgrundlage insbesondere für den Verzugszinssatz, der sich aus dem Basiszinssatz und einer gesetzlich festgelegten oder vertraglich vereinbarten feststehenden Spanne zusammensetzt. Quelle: Wikipedia

Euro InterBank Offered Rate (EURIBOR) ist ein  Referenzzinssatz für Termingelder in Euro im Geschäft der Banken untereinandert. Seit dem 1. November 2013 werden nur noch die Werte für die Laufzeiten 1 Woche, 2 Wochen, 1 Monat, 2, 3, 6, 9 und 12 Monate veröffentlicht.

Quelle: Wikipedia

Die Umlaufrendite ist die gewichtete durchschnittliche Rendite ausgewählter öffentlicher Anleihen und sonstiger festverzinslicher Wertpapiere von inländischen Emittenten erster Bonität. Die Umlaufrendite wird von der Bundesbank ermittelt und gilt als Referenzzinssatz für das Zinsniveau. Sie ist in Deutschland für den Rentenmarkt ähnlich bedeutsam wie der DAX für den Aktienmarkt. Quelle: Wikipedia