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Kauf auf Rechnung: Klarna, Billpay und PayPal Plus im Check

Kauf auf Rechnung oder die Bestellung auf Rechnung ist eine der beliebtesten Zahlarten beim Onlineshopping. Doch für Kunden wird er zunehmend zum Ärgernis, weil Unternehmen wie Klarna, Billpay oder PayPal Plus eingeschaltet werden, schreibt die Verbraucherzentrale NRW.

Jeder dritte Shop habe mittlerweile einen solchen Payment-Dienstleistern, so ein Check der Verbraucherschützer, die 30 Onlineshops verglichen haben, bei denen die Bonitätsprüfung und Zahlungsabwicklung ausgelagert wurden.

Das bedeutet: Die Händler bleiben weiterhin zuständig für Versand und Retouren, Reklamationen und Gewährleistung. Die Payment-Dienstleister übernehmen die Bonitätsprüfung der Kunden, wickeln die Zahlung und das Mahnwesen ab. Im Fokus standen die Regularien von sechs Payment-Dienstleistern, darunter Branchenprimus Klarna, Billpay, Billsafe, Payolution, Ratepay und PayPal Plus.

Wichtig zu wissen: Die meisten Shops (21) übernahmen die Kosten für Klarna, Billsafe & Co. Jeder dritte aber reichte zumindest einen Teil davon an seine Kunden weiter. Mal waren das zwei Euro, mal waren fünf Prozent „vom Rechnungspreis“. Zwei Drittel der Shops im Check schränkten den Kauf auf Rechnung ein. Die Grenze lag mal zwischen 20 und 200 Euro, mal zwischen 79,90 und 5.500 Euro. Bei mehreren Shops war nach einigen Hundert Euro Einkaufswert Schluss mit dem Rechnungskauf.

Zahlungsfristen bei Klarna meist 14 Tage

Die Unterschiede von Dienstleister zu Dienstleister waren erheblich, etwa bei den Zahlungsfristen. Während Klarna die Frist in der Regel mit 14 Tagen vorgab, so die Verbraucherzentrale, waren sie beim Gros der Konkurrenz „mit dem Händler abgestimmt“ (Ratepay). Von Shop zu Shop führte das zu Vorgaben von „anschließend“ oder „sofort“ über sieben bis zu 30 Tagen. Noch verwirrender: Mal sollte die Frist „nach Erhalt der Ware“ beginnen, in anderen Shops schon „nach Versand“. „Ab Rechnungsdatum“ hieß es wiederum bei den besuchten Klarna-Shops.

Wie beim Kauf auf Rechnung die Rechnung kommt

Auf unterschiedlichen Wegen kam dabei die Rechnung selbst. Möglich waren E-Mail, Post oder zusammen mit der Ware. Je nach Verschickungsart liegen in der Regel mehrere Tage dazwischen. Zu Problemen kann das führen, wenn sich nach einer Bestellung die Lieferung verzögert oder wenn ein Teil der Bestellung retourniert wird. 

Hohe Kosten bei Zahlungsverzug möglich

Während vier Payment-Unternehmen kurz vor oder nach Fristablauf noch einmal kostenfreie Zahlungserinnerungen rausschickten, war das bei Billsafe und Klarna nicht vorgesehen. Hier schlug der „Mahnkosten-Hammer“ direkt zu, heißt es bei den Verbraucherschützern. PayPal Plus kassierte 4,70 Euro nach elftägigem Zahlungsverzug. Bei Billsafe war man „am ersten Tag des Verzugs“ mit 3,70 Euro dabei, am siebten Tag noch einmal mit 3,95 Euro.

Bei Klarna konnte es noch teurer kommen. Wie teuer, wollte der Branchenprimus der Verbraucherzentrale angeblich nicht offenbaren, heißt es: „Mehrfache Anfragen bei der Pressestelle in Köln wurden nicht beantwortet – versprochene Rückrufe blieben aus.“

Jedoch machte ein Klarna-Händler auf seiner Seite öffentlich: gestaffelte Mahnkosten je nach Höhe des Rechnungsbetrags. Dabei waren für die erste Mahnung zwischen fünf und 17 Euro, für eine zweite Zahlungsaufforderung weitere sieben bis 20 Euro fällig. Danach drohte Inkasso. 

Anmerkung Andreas Kunze: Ein Finblog-Leser behauptet, die Angaben zu Karna seien nicht korrekt, siehe Kommentar. Die Angaben zu verifizieren, war bislang nicht möglich.

 

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Kommentare

Winfried Weis 23. September 2019 um 07:30

Hallo Klarna
Ich habe mehrere Artikel bei Wish bestellt, doch ich habe keine Möglichkeit sie zu bezahlen.
Wenn ich Rechnung anklicke, komm der Schriftzug es sind nicht mehr alle Teile lieferbar.
Wie soll ich weiter vorgehen?

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Anita Ruppert 9. August 2019 um 16:02

Bin auch auf paypal reingefallen, weil ich es nicht kannte. Habe nur gesehen Kauf auf Rechnung. eigentlich wollte ich mit Amazon bezahlen, ging aber nicht. Bei der Warensendung war keine Rechnung oder wurde von uns übersehen. Es ist auch keine Rechnung per email gekommen. Es kommt keine Mahnung, sondern heute nach 2 Monaten ein Inkassoschreiben mit 43,20 Gebühren. Ich musste erstmal recherchieren, was das für ein Kauf war. Geht aus dem Inkassoschreiben nicht hervor. Durch einen Trauerfall in der Familie ist uns das durchgerutscht. Klarna ist besser. Die erinnern vor dem Zahlungstermin und bestätigen auch die Zahlung. Nie wieder Paypal .

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Jürgen 24. Juli 2019 um 08:20

Habe über PayPal einen Kauf auf Rechnung über 650 € abgewickelt, der erst von PayPal bezahlt wurde, dann aber storniert wurde mit der Begründung, Verdacht auf Betrug. Mitgeteilt wurde mir das in einer verklausolierten Email, die ich so nicht verstanden hatte. Erst auf Anfrage beim Händler wurde mir die ausstehende Ware, auf die ich gewartet hatte, mitgeteilt. Hinzu fügen muss ich, das ich erst vor 3 Monaten einen Kauf auf Rechnung über PayPal abgewickelt hatte. Vielleicht hatte ja auch noch einer solche Erfahrungen mit diesem Unternehmen gemacht. Übrigens, mit Klaren ist mir so was noch nie passiert.

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Gerd Pieschner 3. Juli 2019 um 14:17

Ich werde in Zukunft kein Kauf mehr mit Pay pal tätigen.
Das ist Betrug größten Ausmaßes. Ich bekam von Pay Pal weder eine Rechnung mit Angaben eines Kontos, noch eine Mahnung geschickt.
Jetzt kam nach 2 Monaten eine große Rechnung des Inkassounternehmens.
Da ich kein Paypal Kunde bin konnte ich auch keinen Kontakt mit ihnen auf nehmen.
Also Hände wg von Pay Pal Plus Rechnung!

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Gerriets 27. August 2019 um 10:29

Exakt das gleiche habe ich heute erlebt…keine einzige Zahlungsaufforderung seitens paypal und keine Erinnerungen…und heute die dicke Rechnung eines Inkassounternehmens.
Ich habe mit PayPal telefoniert…Sie seien immer aus der Sache raus, selbst wenn sie in ihrem System sehen können, dass ich keine E-Mails bekommen habe, so sei daran der E-Mail- Vertragspartner Schuld…nie wieder!


Andreas H. 15. Juni 2019 um 00:14

Bei Billpay wird ohne Zahlungserinnerung und ohne Mahnung ein Inkassounternehmen beauftragt. Kommunikation Null. Erreichbarkeit Nun!
Aus Rechnung von 42 EUR kommen nochmal 49.20 EUR Inkaddofebühren hinzu.
Nie wieder Billpay! Unseriös! Kaufe nun wieder offline.

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J. S. 17. Oktober 2018 um 12:25

Kauf auf Rechnung bei PayPal ist das höchste Risiko, dass man als Verbraucher eingehen kann. In meinem Fall wurde die Ware unvollständig geliefert. Der Verkäufer reagierte auf meine Emails nicht mehr. Paypal Rechnungskauf wollte dann zur Fälligkeit den vollen Geldbetrag haben. Eine Minderung des Rechnungbetrages akzeptierte PayPal nicht, ich solle das mit dem Verkäufer klären, der wiederum nicht reagierte.
Ohne juristische Beratung kam ich aus der Sache nicht raus. Das ist die schlechteste Zahlmethode, die man wählen kann. Natürlich muss Paypal die Minderung akzeptieren, nur ohne eingeschalteten Rechtsanwalt machen die das nicht.
Bei Paypal Sofortkauf ist PayPal auf der Seite des Käufers. Hier wird der Händler von Paypal in die Mangel genommen, falls irgendwas nicht richtig geliefert wird. Diesen gravierenden Unterschied muss man kennen. Wird im Internet aber kaum thematisiert.

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Ottmar Herwig 15. Juli 2019 um 15:39

O. H.
Ich bin auch in die Paypal-Falle „Kauf auf Rechnung“ getappt. Möbel Online bestellt, Kauf auf Rechnung ausgewählt, Möbel wurden nicht geliefert, Händler zwischenzeitlich Insolvenz angemeldet, Rücktritt vom Kaufvertrag, PayPal besteht jetzt auf Zahlung. Gibt es neue Erkenntnisse und oder Informationen, wie man dagegen vorgehen kann bzw. muss?


Dr. Carola Maack 15. September 2018 um 19:41

Ich habe mit Kauf auf Rechnung über PayPal sehr schlechte Erfahrungen gemacht: Entgegen der Vertragsbedingungen von PayPal gab der Händler auf der Rechnung nicht das Konto von PayPal sondern sein eigenes an. Die Rechnung lag der Bestellung bei. Einige Tage nach Rechnungserhalt überwies ich das Geld, aber eben so, wie es auf der Rechnung verlangt war. Nun versucht PayPal das Geld von mir ein zweites Mal zu bekommen. Den Händler – mit dem ich früher schon gute Erfahrungen gemacht hatte – habe ich diesbezüglich kontaktiert, aber er meldet sich gar nicht zurück. PayPal behauptet, sie könnten ihre Vertragspartner nicht kontaktieren und das Risiko läge bei mir. Ich denke, ich werde es auf ein Mahnverfahren über das Gericht ankommen lassen. Mal sehen wie das Gericht entscheidet. Auf jeden Fall werde ich nie wieder Kauf auf Rechnung über PayPal nutzen. Das Risiko ist einfach zu groß.

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Frank Berger 21. Februar 2018 um 16:42

Ich kenne Klarna inzwischen. Habe inzwischen zwei unterschiedliche Vorgänge, bei denen eine ordnungsgemäß bezahlte Rechnung wieder zurücküberwiesen wurde und dann eine Mahnung kam, man hätte die Rechnung nicht bezahlt (incl. dann 1,20 Euro Mahngebühr).

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Irma Schmidt 17. Oktober 2017 um 12:17

Ich habe bei Klarna bestellt am 10.1o.2017 Überweisung -10-10-11t16.21.04/0200von Klarna Ust ID Nr.SE 556737043101.Die Ware wurde nicht geliefert nach 3 Tage,wie versprochen.Kann mene Beshtellung nicht nachvollzihen.Artikl nummer habe ich nicht gemmerkt,weil ich die Wahre sofort storniert habeIch habe auf „Kaufen“ nicht gedrückt,weil die Versandkosten 19 kosten .aber trotzdem,der Betrag von 65.22 EU.wurde vom meinem konto abgezohgen.Ich möchte sie Bitten.Den Betrag von 65,22.EU auf das Konto wieder zurück überweisen. Danke. Mit freundlichen Gruß Irma Schmidt

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Alina 13. Oktober 2017 um 15:09

Kauf auf Rechnung bei Pypal kann ich nicht empfehlen, Papypal zahlt direkt den Rechnungsbetrag an den Verkäufer. Macht man den Kauf rückgängig, muss man sich selbst darum kümmern, dass der Verkäufer das Geld ab Paypal zurückzahlt und hat Pech wenn er das nicht tut. Das hat mit Sicherheit beim Bezahlen und Kaufen nichts zu tun, ein großes Unternehmen wälzt jedes Risiko auf den Verbraucher ab.
Mit Klarna habe ich super Erfahrungen gemacht und kann es nur weiterempfehlen.

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Patrick Metz 3. Februar 2017 um 13:52

Diese Mahnkosten sind für Klarna vollkommen falsch!

Mahngebühr kostet 3,95€ für die zweite Mahnung das gleiche. Die Kosten über welche Sie reden sind Inkassokosten.

Desweiteren verschickt Klarna auch zwei Tage vor dem eigentlichen Zahlungsziel eine Kostenfreie Erinnerungsmail.

Also Recherche und Artikel falsch. Setzten 6!

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K-P Eschenabach 8. Juni 2017 um 09:50

kann ich nur bestätigen


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