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Kündigung per Mail: Wann sie nun gültig ist

Seit dem 1. Oktober 2016 gilt, dass alle online abgeschlossenen Verträge jetzt auch online kündbar sind.  AGB, die Online-Kündigungen ausschließen, sind ab diesem Stichtag unwirksam, schreibt die ARAG Rechtsschutzversicherung.

Die Bedingung: Der jeweilige Vertrag muss nach dem 30. September 2016 abgeschlossen worden sein. Ab dann dürfen Unternehmen nicht mehr die so genannte „Schriftform“ fordern, so die Verbraucherzentrale NRW.

Zeitschriften-Abos, Internet- und Handyverträge, aber auch online abgeschlossene Versicherungsverträge können somit jetzt bequem und einfach per E-Mail gekündigt werden. Eine Unterschrift ist nicht mehr nötig, lediglich Vertragsinhaber und dessen Kündigungswunsch müssen klar erkennbar sein.

Es gibt aber auch Verträge, die weiterhin nicht per E-Mail gekündigt werden können:

  • notariell beurkundete Verträge (z.B. Kauf von Grundstücken und Ehevertrag)
  • Mietverträge
  • Arbeitsverträge

Die Verbraucherschützer raten: Sie müssen bei einer Kündigung beweisen können, dass sie zugegangen ist. Ein gutes (aber teureres) Hilfsmittel dafür ist es bei Briefen, ein Einschreiben mit Rückschein zu verschicken. Für E-Mails können Sie bei mancher Software zwar eine Empfangs- oder Lesebestätigung anfordern. Ob der Vertragspartner  sie abschickt oder eine solche Bestätigung vor Gericht überhaupt hilft, ist unklar.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Kündigung per Mail? Schreiben Sie es mir in den Kommentaren.

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