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Post während des Urlaubes: Alternativen zum Nachsendeauftrag

Zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2017

Während der Urlaubszeit sind die Bundesbürger oft wochenlang auf Reise. Wie um die Wohnung sollte sich dann jemand um die Post kümmern, denn ansonsten kann das schwerwiegende Folgen haben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, rechtzeitig über wichtige Post informiert zu werden, etwa der bekannte Nachsendeauftrag. Dazu gibt es aber mittlerweile auch eine digitale Alternative.

Anders als oft geglaubt, beginnen Fristen nicht erst dann an zu laufen, wenn man z.B. eine schriftliche Kündigung in der Hand hält – sondern wann sie im Briefkasten gelandet ist und gelesen werden konnte. Keine Entschuldigung ist es, dass man einfach längere Zeit nicht nachgeschaut hat, was im Briefkasten angekommen ist, etwa wegen einer Urlaubsreise. Es kommt nur darauf an, ob man unter gewöhlichen Umständen hätte von der Post Kenntnis nehmen können.

Kümmert sich während des Urlaubes niemand um die Post, kann es also zum Beispiel passieren, dass ein Mahnbescheid ankommt und die Widerspruchsfrist (2 Wochen) abläuft oder der Job gekündigt und die Frist für eine Kündigungsschutzklage (3 Wochen) verpasst wird. Um das zu verhindern, gibt es einige Möglichkeiten:

Der gute Freund oder Nachbar: Am einfachsten ist es, wenn während der Abwesenheit eine Vertrauensperson den Briefkastenschlüssel hat, die Post sichtet und Bilder davon per Mail weiterleitet.
Der Post-Nachsendeauftrag: Bei einer Abwesenheit von mehr als fünf Tagen lässt sich bei der Deutschen Post AG ein Nachsendeauftrag einrichten, auch online über die E-Post-Filiale. Die Post wird dann an die Urlaubsadresse oder eine andere Adresse, etwa die der Eltern, weitergeleitet. Für Privatleute kostet das ab 19,90 Euro.

Der Nachsendeauftrag der Post AG erfasst nicht alle Post-Versender

Der Nachteil: Regionale, alternative Postdienste werden davon nicht erfasst und müssten gesondert beauftragt werden. Der Marktanteil der „Gelben Post“ bei Briefen ist zwar immer noch hoch, Firmen und Behörden verwenden allerdings gerne die Konkurrenten der Deutschen Post AG.

Die Postlagerung: Wer ohne feste Adresse unterwegs ist, kann auch die Postlagerung einrichten, wo die Post gesammelt wird. Sie verstopft dann zumindest erst mal nicht den Briefkasten. Die Deutsche Post AG berechnet dafür 9,90 Euro. Um die Post zu kontrollieren, solle sie dann aber mindestens alle zwei Wochen an einer Adresse zugestellt werden, wo sie gesichtet wird.

Die Post-Digitalisierung:
Bei diesem Verfahren wird Post digitalisiert, also geöffnet und gescannt, und dem Kunden werktäglich per Mail zugesendet. Die Originale werden verwahrt und später an die gewünschte Adresse oder eine Packstation ausgeliefert. Bei der Deutschen Post nennt sich das E-POSTSCAN und kostet 24,99 Euro im Monat. Es gibt einige Wettbeweber die diesen Service zu ähnlichen Preisen anbieten; die Post müsste dann per Nachsendeauftrag dort hingeleitet werden.



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