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BGH-Urteil: Langer Regulierung, mehr Nutzungsausfall

Zuletzt aktualisiert: 2. Dezember 2012

Dieses BGH-Urteil sollten sich trödelige KFZ-Versicherer hinter die Ohren schreiben: Zu rund 2.700 Euro Reparaturkosten können durchaus noch 7.200 Euro an pauschaler Nutzungsausfall-Entschädigung hinzukommen  Denn der KFZ-Versicherer ist selber schuld, wenn er sich mit der Regulierung von Reparaturkosten so lange Zeit lässt und das Unfallopfer in dieser Zeit seinen Wagen nicht benutzen kann ().

Bei dem Fall ging es um einen fast 10 Jahren alten Renault, der auch nur noch etwa 2.700 Euro wert war. Das Unfallopfer ließ frühzeitig wissen, dass er die Reparaturkosten nicht vorschießen kann. Es dauert trotzdem gut fünf Monate, bis das Geld bezahlt wurde. Für diese Zeit machte das Unfallopfer pauschalen Nutzungsausfall geltend. Über die angemessene Höhe gab es Streit.

Der Bundesgerichtshof schließlich vertrat die Ansicht, dass der Anspruch auf Nutzungsausfall deutlich über den Reparaturkosten oder dem Zeitwerit des Autos liegen kann. Es liege in der Hand des Versicherers, etwa durch einen Vorschuss für Reparaturkosten, die Mobiliät des Unfallopfers schnell wieder herzustellen.



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