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Riester-Rente: Abschluss nur noch für wenige interessant (Umfrage)

Die ruppige Riester-Zulagen-Rückholaktion hat das Vertrauen in die Riester-Rente schwer erschüttert. Das ergab jedenfalls eine Blitzumfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern, über die heute das Handelsblatt berichtet. Nur noch sieben Prozent aller Bundesbürger ziehen demnach noch den Abschluss einer Riester-Rente in Erwägung.

Bei mehr als 1,5 Millionen Riester-Kunden wurden die Zulagen vom Zulagenkonto abgebucht, weil Überprüfungen ergeben hatten, dass kein Anspruch auf die Zulagen bestand oder nachträglich entfallen war. Erstaunlich sind die unterschiedlichen Darstellungen der Gründe: Das Bundesfinanzministerium spricht davon, in den meisten Fällen sei der Riester-Vertrag gekündigt worden und die Förderung habe deshalb zurückgezahlt werden müssen. Die Versicherungswirtschaft widerspricht dem laut einem Bericht von RP-Online: Vertragskündigungen seien nur zu einem geringen Teil der Grund für die Rückforderungen gewesen.

Vielleicht kommen nun mal offizielle Zahlen auf den Tisch, wie viele Riester-Verträge in den vergangenen Jahren gekündigt wurden. Vermeldet wurden nämlich immer nur die Zahl der Abschlüsse. Möglicherweise resultierten zahlreiche Neuabschlüsse aus „Umdeckungen“: Ein bestehender Vertrag wurde gekündigt, ein neuer abgeschlossen. „Umdeckungen“ sind bei Vertretern beliebt, weil so neue Abschlussprovisionen anfallen.



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9. Mai 2011 um 17:54

Inzwischen wird zur

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