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Winterschlussverkauf 2013: Die Tricks der Händler

Zuletzt aktualisiert: 28. Januar 2013

Die Händler locken beim diesjährigen Winterschlussverkauf (WSV) nach Branchenangaben mit Preisnachlässen von bis zu 70 Prozent, vor allem bei Kleidung. Mitunter werden Rabatte allerdings lediglich vorgegaukelt, etwa bei so genannten „Mondpreisen“: Der Händler hat vor dem Schlussverkauf den Preis erhöht – und streicht ihn dann plakativ zusammen. Ebenfalls häufig zu beobachten: der Hinweis auf die natürlich hohe „unverbindliche Preisempfehlung“ (UVP) des Herstellers. Der tatsächliche Preis soll im Vergleich dagegen günstig wirken. Die UVP ist aber gerade bei kurzlebigen Elektroartikeln meist nur Makulatur, da wegen Nachfolgemodellen der Marktpreis schon abgestürzt ist.

Pflicht zu angemessenem Vorrat auch im Schlussverkauf

Besonders ärgerlich sind „Lockvogelangebote“ – also besonders günstig klingende Angebote, die wegen geringer Stückzahl schon nach kurzer Zeit ausverkauft sind. Generell besteht die Pflicht, dass beworbene Ware in angemessener Menge vorhanden ist. „Ist die Bevorratung kürzer als zwei Tage, obliegt es dem Unternehmer, die Angemessenheit nachzuweisen“, heißt es dazu im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Dass wenige Stunden nach Ladenöffnung das Superschnäppchen schon vergriffen ist, darf demnach eigentlich nicht vorkommen.

Verstöße gegen das Wettbewerbsgesetz können Schadenersatzansprüche nach sich ziehen. Die können aber nur Mitbewerber, also andere Händler, geltend machen. Dem geneppten Schnäppchenjäger bleibt nur die Beschwerde bei einer Verbraucherzentrale oder der Wettbewerbszentrale, die per Abmahnung das unseriöse Treiben stoppen können. Jedoch könnte schon die Androhung einer Beschwerde dazu führen, dass der Geschäftsführer doch noch ein Schnäppchen im Lager findet oder eines beschafft.

Reduzierte Ware muss selbst im WSV in Ordnung sein

Eindeutiger sieht es für den Verbraucher aus, wenn ihm eine mangelhafte Ware angedreht wurde. Dann kann er seine Ansprüche als Käufer stellen – ganz egal, ob er während eines Sonderverkaufes oder an einem ganz normalen Tag gekauft hat. Von Schildern wie „Aktionsware vom Umtausch ausgeschlossen“ sollte er sich nicht bluffen lassen. Nur wenn eindeutig vor dem Kauf auf Fehler hingewiesen wurde (zum Beispiel durch die Aufschrift „2. Wahl“), sind die Ansprüche eingeschränkt. Das leuchtet ein, denn wenn jemand einen Fehler kannte, soll er sich hinterher nicht darüber beschweren.

Ansonsten aber muss selbst um 70 Prozent reduzierte Ware in Ordnung sein. Der Verkäufer hat das zu gewährleisten, und zwar 24 Monate lang. Bei einem Mangel kann der Käufer zunächst die so genannte Nacherfüllung fordern, entweder per Reparatur oder per Ersatzlieferung. Bis zu zwei Reparaturversuche sind zu erdulden.



Kommentare

Grit 22. Januar 2013 um 10:37

Der frühe Vogel fängt den Wurm, also nicht wundern wenn beim Schlussverkauf schon die besten Sachen weg sind. Da muss man halt früh aufstehen.

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