Skip to main content

Finanzen: Deutsche wollen Geldanlage-Bildung (Axa-Studie)

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2013

Das Thema Finanzen sollte zum Schulfach werden, für gute Finanz-Bildung würden viele sogar zahlen: Das sind zwei Ergebnisse einer Studie zu Finanzwissen und speziell zu Investmentfonds, die von AXA Investment Managers (AXA IM) beim Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest in Auftrag gegeben wurde. Dafür wurden 1.000 Personen befragt. Die Studie zeigt auch, dass rund um Geldanlage teils erhebliche Bildungslücken bestehen.

Knapp die Hälfte der Deutschen kann laut AXA IM den Alternativbegriff „Anleihefonds“ anstelle von „Rentenfonds“ nicht richtig zuordnen. Auch beim Thema „Risikoeinschätzung“ gibt es noch Informationsbedarf: Beinahe die Hälfte der Befragten glaubt, dass Investmentfonds genauso riskant sind wie einzelne Aktien. Und: Weniger als einem Drittel der Bevölkerung ist bekannt, dass das Fondsvermögen bei einer Insolvenz des Anbieters geschützt ist. Selbst unter den Fondsbesitzern weiß nur ein Drittel der Befragten darüber Bescheid.

Männer wissen mehr über Finanzen

Insgesamt zeigen sich die Befragten deutlich sicherer bei der Beantwortung der Wissensfragen zur Geldanlage als noch in den Vorjahren und sind eher in der Lage, richtige Aussagen zu erkennen. So wissen inzwischen 60 Prozent der Befragten, dass Rentenfonds in festverzinsliche Wertpapiere investieren. Im Vorjahr konnte lediglich die Hälfte der Befragten die richtige Aussage benennen. Vor allem Männer und Besserverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 3.000 Euro im Monat schneiden bei der Geldanlage-Bildung überdurchschnittlich gut ab, berichtet AXA IM.

[nggallery id=24]

Rund zwei Drittel der deutschen Bevölkerung wünscht sich die Vermittlung von Finanzwissen bereits in der Schulzeit. Diese Forderung ist damit seit Jahren unverändert hoch. „Nur wer sich mit dem Thema Geld bereits als junger Mensch auseinandersetzt, kann später souverän und selbstsicher mit Geldanlage umgehen“, so Karin Kleinemas von Axa IM. Was Hänschen nicht lernte, will der Hans gerne nachholen: Viele Deutsche würden gerne Geld-Kurse besuchen, ein Fünftel wäre bereit, für die Verbesserung der Finanzkenntnisse zu zahlen.

Besserverdienende bevorzugen Tageszeitungen und Magazine für Geldanlage-Infos

Hauptsächlich informieren sich die Deutschen heutzutage über Gespräche mit Bank-Versicherungs- und Finanzberatern (54%) sowie bei Freunden und bei Kollegen(53%). Printmedien spielen ebenfalls eine große Rolle und haben Potenzial: 44 Prozent der Deutschen informieren sich aktuell über Tageszeitungen und Magazine, 52 Prozent würden diese Informationsquellen sogar verstärkt nutzen. Insbesondere Menschen, die sich sehr gut in Finanzthemen auskennen, sowie Besserverdiener bevorzugen am ehesten das gedruckte Wort in Tageszeitungen und Magazinen. Das Internet gewinnt laut AXA-Studie an Bedeutung: Bislang nutzt zwar lediglich ein Drittel der Deutschen diese Quelle, beinahe die Hälfte wünscht sich jedoch, mehr Informationen über das Internet zu beziehen.



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!



www.touristmedservice.ru/urologija-v-germanii/lechenie-adenomy-v-germanii/

У нашей организации авторитетный web-сайт со статьями про Лечение рака простаты в Германии.
Предлагаем купить аккумулятор харьков в любом городе.
Bewertungen & Erfahrungen: Finanzexperte Andreas Kunze » Finanzwissen » Finanzen: Deutsche wollen Geldanlage-Bildung (Axa-Studie)