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www.wenigermiete.de im Test

Zuletzt aktualisiert: 7. März 2017

Viele Vermieter verlangen trotz Miepreisbremse mehr Miete als erlaubt. wenigermiete.de will dabei helfen, zu hohe Miete zu erkennen und eine Mietminderung dann durchzusetzen. Ein Schnelltest der Stiftung Warentest zeigte: Das Angebot von wenigermiete.de ermöglicht tatsächlich die Mietpreisbremsung ohne Prozesskostenrisiko, so die Tester.

Vor allem in innerstädtischen Gegenden mit früher geringen Mieten dürften satte Mietsenkungen drin sein. Über wenigermiete.de ist geht das so: Interessenten müssen nur die wesentlichen Daten zu ihrer Wohnung eingeben und erhalten sofort die vorläufige Einschätzung, wie viel Euro Mietersparnis maximal drin ist. Diese Einschätzung ist kostenlos. Soll es wirklich losgehen, müssen Mieter das Unternehmen wenigermiete.de verbindlich beauftragen. Die Kunden zahlen nur, wenn es klappt. Ein Drittel der im ersten Jahr ersparten Miete kostet der Dienst.

Die Mietpreisbremse zu nutzen, ist das Recht jedes betroffenen Mieters. Der Vermieter hat keine Möglichkeit, dies zu verhindern. Aber:

  • Mieter müssen sich aber darauf einstellen, dass Vermieter im Gegenzug alle ihre tatsächlichen und vermeintlichen Rechte zur Geltung bringen.
  • wer sich selbst einen Rechtsanwalt sucht, hat zumindest dort kein besonders hohes Kostenrisiko, wo ein gut handhabbarer Mietspiegel gilt.
  • Wer Mitglied im Mieterverein ist oder eine Rechtsschutzversicherung mit Mieterschutz hat, braucht in der Regel auch nichts für die Mietpreisbremse zu zahlen.

Das Inkassounternehmen wenigermiete.de gehört der Mietright GmbH. Das Unternehmen hat die Genehmigung, Verbraucherforderungen bei Unternehmen zu kassieren. Solches Verbraucherinkasso gibt es bereits bei Fluggastrechten und im VW-Skandal. Zunächst bietet das Unternehmen die Mietpreisbremsung nur für Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln und München an. Frankfurt/Main und Stuttgart sollen demnächst folgen, berichtet die Stiftung Warentest. Der ausführliche Artikel ist unter www.test.de abrufbar.



Kommentare

Thaler 20. April 2017 um 18:07

Diese Internetseite gaugelt Mieten vor, die es in München im Normalfall nicht gibt. Selbst der Münchner Mietspiegel nennt 4,50 € /qm mehr. Wenn sie für 10,50 € eine Wohnung in dem Zustand und Ausstattung in München anbieten würden, können sie zwei Wochen Interessenten bearbeiten. Eine Wohnung im Haus wurde ins Internet gestellt, nach 5 Stunden waren 300 Mails Mietanfragen eingegangen. Ich denke die Betreiber verwechseln Berlin mit München.

Antworten

Anonymous 26. April 2018 um 07:30

Sie müssen die Durchschnittsmiete und die Miete bei Neuvermietung schon unterscheiden.


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