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Baufinanzierung: Welche Unterlagen die Bank für den Kredit benötigt

Zuletzt aktualisiert: 12. Dezember 2018

Wer sich ein wenig mit Banken und Baufinanzierung auskennt, bereitet alle nötigen Unterlagen gut vor und kann schneller eine Entscheidung bekommen, ob und zu welchen Konditionen ein Immobilienkredit vergeben wird.

Der grobe Rahmen einer Immobilienfinanzierung lässt sich schon abstecken, bevor man sich für ein konkretes Objekt entschieden hat. Der Kunde bespricht dafür mit der Bank seiner Wahl, was er gerne kaufen möchte und erfährt in etwa, wie viel die Bank ihm an Kredit zur Verfügung stellen kann. Dafür wird vorab die Bonität geprüft, wobei es insbesondere auf das Einkommen und das Eigenkapital ankommt.

Darauf kann die Bank zugreifen, wenn es „ernst“ wird. Zwischen der Prüfung und dem tatsächlichen Finanzierungsabschluss darf allerdings nicht zu viel Zeit liegen. Wenn der Kunde zwischenzeitlich arbeitslos geworden sein sollte, ändert sich die Situation zum Beispiel grundlegend. Generell sollten folgenden Unterlagen frühzeitig zusammengesucht werden:

Persönliche Unterlagen 

Persönlich: Arbeitnehmer benötigen in der Regel den Arbeitsvertrag, eine Verdienstbescheinigung des Arbeitgebers sowie zwei bis drei aktuelle Gehaltsabrechnungen. Von Selbstständigen und Freiberufler werden meist die jüngsten zwei Jahresabschlüsse und Steuerbescheide erwartet sowie die letzte Steuererklärung. Wer eine Rente bezieht, etwa wegen Behinderung oder wegen Alters, muss seine Rentenbescheide griffbereit haben.

Eigenkapital und Sicherheiten für Baufinanzierung

Vorausschauende Immobilienkäufer erstellten eine Liste mit alle Geldanlagen, den sie für den Erwerb lockermachen können, etwa Sparguthaben, Depots oder Bausparguten. Die Bank benötigt die Kontonummern und Kontoauszüge, um sich vom Eigenkapital überzeugen zu können. Sicherheiten sind ebenso wichtig: Wer zum Beispiel eine Lebensversicherung oder eine andere Eigentumswohnung hat, der bekommt wegen guter Bonität in der Regel bessere Konditionen.

All diese Unterlagen können vorher zusammengetragen werden. Wer damit wartet, bis das Traumhaus gefunden wurde, verliert Zeit. Ein anderer Interessent schnappt einem das Objekt dann möglicherweise vor der Nase weg, weil er schneller eine Finanzierung zugesagt bekommen hat.

Unterlagen zu Immobilie

Objektangaben: Wenn der Kreditrahmen unverbindlich abgesteckt wird, fehlen noch die Angaben zum Objekt. Der Interessent kann nur sagen, was er sucht und was in etwa ausgeben will. Wird es konkret, will die Bank Details sehen. Was genau, hängt neben der Bank auch davon ab, ob es sich um einen Bestands- oder Neubau handelt. Üblicherweise wird verlangt: Aktueller Grundbuchauszug, Wohnflächenberechnung, amtlicher Lageplan, zwei oder drei Bilder sowie ein Feuerversicherungsnachweis.

Verkäufer wiederum erleichtern es Interessenten, eine Finanzierungsbewilligung zu bekommen, wenn sie die Objektunterlagen vorbereiten und zum Beispiel als elektronische Datei „bankgerecht zur Verfügung stellen könne. Bei einem vermieteten Objekt ist eine außerdem eine detaillierte Aufstellung der Mieterträge samt Mietverträgen notwendig. 



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