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E-Scooter: 1. Versicherung für X2City und Metz Moover

Zuletzt aktualisiert: 11. April 2019

E-Scooter werden ab Mai oder Juni 2019 die Erlaubnis bekommen, auf öffentlichen Wegen und Straßen genutzt zu werden. Damit ist aber eine Versicherungspflicht verbunden, wie etwa beim Mofa. Eine solche Versicherung wird nicht sehr teuer sein, die Kosten dürften etwa auf dem Niveau einer Mopedversicherung liegen (100 Euro/ Jahr). Welche Versicherungen diese anbieten werden, ist bislang unklar. Erster Anbieter ist jedenfalls die Zurich Versicherung (Bonn).

E-Scooter gelten als sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge, die ähnlich wie ein Mofa mit bis zu 20 km/h auf Straßen und Radwegen gefahren werden dürfen. Generell sind Fahrzeuge dieser Art in Deutschland bislang noch nicht zugelassen – außer der «X2City» von BMW und der «Metz Moover». Für beide Modelle hat das Kraftfahrtbundesamt eine Sondergenehmigung erteilt und für Zurich besteht exklusiv als ersten Versicherer in Deutschland eine sogenannte Vorgriffsregelung.

Zurich Exklusivpartner dürfen jeweils die Haftpflicht-Plakette für diese Fahrzeuge ausgeben und den Versicherungsschutz bereitstellen. Was das kostet, teilte die Zurich leider nicht mit. Diese Regelung gilt so lange bis – voraussichtlich Ende Mai 2019 – der Bundesrat der aktualisierten Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung zugestimmt hat. Zusätzlich bietet Zurich mit dem E-MobilSchutz die erste Rundum-Kaskoversicherung für E-Scooter an, die beispielsweise Risiken wie Diebstahl, Vandalismus oder Elektronik-Schäden versichert.

Neben der Zurich haben inzwischen die Versicherungen Bayerische (München) und Wertgarantie (Hannnover) angekündigt, E-Scooter versichern zu wollen.

MyTaxi startet für seine E-Scooter-Marke Hive zwei Pilotprojekte in Deutschland. 30 elektrische Roller sollen schon im April am Schwabinger Tor in Münchenkostenlos zur Verfügung stehen, in Hamburg 100 E-Scooter auf dem Campusgelände des Forschungszentrums DESY. Sobald die Verordnung aus dem Bundesverkehrsministerium steht, sollen die Scooter so schnell wie möglich in mehreren deutschen Städten verfügbar sein. Die Versicherung wurde nicht genannt. Die Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen  am Straßenverkehr  wurde am  03.04.2019 vom Bundestag beschlossen. Nun muss noch der Bundesrat am 17.05.2019 sein OK geben.

Die Verordnung gilt für alle Fahrzeuge ohne Sitz sowie  selbstbalancierende Fahrzeuge mit oder ohne Sitz, die eine Lenk- oder Haltestange haben, deren Höchstgeschwindigkeit zwischen 6 und 20 km/h beträgt. Sie müssen Bremsen und Licht haben und werden wie Fahrräder gesehen:

  • Bis zu 12 km/h dürfen sie auch auf Gehwegen fahren und bereits ab einem Alter von 12 Jahren genutzt werden.
  • Be einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 12 km/h sind grundsätzlich Radwege zu nutzen. Die Fahrer müssen mindestens 14 Jahre alt sein. 
  • E-Scooter können ohne Führerschein genutzt werden.

Pflicht ist dann aber anders als bei Fahrrädern eine Haftpflichtversicherung, die mit einer Plakette am E-Scooter nachzuweisen ist.

 



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