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Forestfinance WaldSparBuch: Verbraucherzentrale verliert Klage

Forest Finance Panama S.A. mit deutschem Sitz in Bonn wirbt für das so genannte Waldsparbuch (www.waldsparbuch.de) als interessante Kombination:  Für sich selbst vorsorgen und dabei zugleich Gutes tun.

Anders als beim vertrauten Sparbuch gibt es für dieses Investment der Firma Forest Finance aber keine Einlagensicherung. Die Verbraucherzentrale NRW sah darin eine Irreführung des Verbrauchers und klagte auf Unterlassung.

Vor dem Landgericht Bonn erlebte die Verbraucherzentrale NRW damit gerade eine ziemliche Abfuhr (14 o 58/13, nicht rechtskräftig): Der normale Verbraucher sei schlau genug, den Unterschied zu einem Sparbuch zu erkennen (s. Auszug Urteil  vom 22.05.2014):

 

 

Hinweis: Die Kommentare zu diesem Artikel beziehen sich möglicherweise auf eine ältere Version.


Kommentare

MIchael van Allen für Forest Finance 11. April 2014 um 15:56

„Die Renditenberechnung ist nicht real“ kritisiert Thomas Rau. Wir sagen: Wachstumsprognosen für Baumarten auf irgendeiner Homepage sind eine Sache. Das Realwachstum auf wirklichen Waldflächen jedoch etwas ganz anderes. Der Vorgang der Wertschöpfung ist eben ein natürlicher und daher auch nicht exakt vorhersehbar und nicht mit einem virtuellen Zahlenfinanzprodukt zu vergleichen. Als Kunde unseres siebenjährigen GreenAcacia-Produktes profitieren Sie von einer sehr viel kürzeren Laufzeit und Erträgen bereits ab dem ersten Jahr. Darüber hinaus erhalten Sie sogar jedes Jahr in Folge Auszahlungen. Unser 12-Jahre-Produkt ist jedoch ganz anders konzipiert. Hier liegt ein Vorteil in der durch den Forstdienstleister garantierten Holzmenge für die jeweilige Fläche. Wir bitten Sie, diese beiden unterschiedlichen Produkte nicht zu vermischen. Unsere Kundenberatung hilft Ihnen bei Fragen immer gerne weiter !

Zum Waldsparbuch-Text folgendes: Ansprech- und Vertragspartner für Kunden ist die deutsche Forest Finance Service GmbH, für die selbstverständlich das deutsche Vertragsrecht gilt. Und selbstverständlich gibt es für das WaldSparBuch eine Vielzahl von Sicherheiten, wie Feuerversicherung, Nachpflanzgarantie, Sicherheitsflächen, Rücknahme-Garantie, Erntegemeinschaft etc etc etc siehe www. forestfinance.de /sicherheit/qualitaetsgarantie

Da das WaldSparBuch kein Sparbuch ist, gilt selbstverständlich nicht die Einlagensicherung. Aber auch Sparbücher haben erhebliche Nachteile, sind doch die meisten bei Diebstahl nicht sicher und die Rendite miserabel. Wir weisen an vielen Stellen darauf hin, dass Sparbuch und WaldSparBuch sehr unterschiedlich sind. Selbst in Pressemitteilungen, siehe z.B. http:///JNYvyZ

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Thomas Rau 11. Februar 2014 um 09:28

Hallo zusammen,
am Anfang war ich begeistert von ForestFinance und habe mir Green Acacia in Kolumbien angelächelt. Dort sind 5-6 Jahre alte Acacia mangium Baüme als Monokultur(Plantage), die als Mischwald ersetzt werden sollen. Die Laufzeit bei mir sind 7 Jahre (in dieser Zeit wird es langsam zum Mischwald umgeforstet)mit einer garantierten Holzmenge von 120m3 Holz pro Hektar. Der Preis für 7 Jahre ist 2250Euro pro 2500m2. Bei gleichbleibenden Holzpreis prognostiziert ForestFinanze 6 Prozent Rendite(Real Case). Ich war so naiv und glaubte das!!! Denn jetzt kommt die Überraschung!!!
2 Monate später, nach Vertragsabschluss stellte ForestFinance das gleiche Produkt für 12 Jahre auf ihre Internetseite(Preis ist 2375Euro pro 2500m2). Dort geben sie auch eine Rendite von 6 Prozent an, aber mit einer garantierten Holzmenge von 240 m3, also die doppelte Menge an Holz wie bei mir, obwohl dieses Angebot nur 5 Jahre länger dauert und 125 Euro pro 2500m2 mehr kostet . Sprich der Gewinn bei dem neuen Angebot (mit 12 Jahren) ist fast doppelt so hoch wie bei den 7 Jahren und trotzdem prognostizieren sie bei beiden Beispielen 6 Prozent (RealCase)Rendite. Da brauch ich keinen Taschenrechner, da weis ich das etwas nicht stimmen kann, wahrscheinlich werde ich viel Geld verlieren, so wie es jetzt aussieht. Noch etwas, ich habe mich übers Internet schlau gemacht und die Wachstumsrate bei Acacia mangium mal angesehen:
Basierend auf eine durchschnittlichen Bedingungen in Kolumbien , zeigt diese Tabelle das Wachstum des Holzes für Plantagen:
Alter m3/Hektar/Jahr
2 Jahre 14
3 Jahre 25
4 Jahre 30
9 Jahre 46
Quelle: myreforestation.com
Es wird ersichtlich, das diese Pflanze sehr schnell wächst (durchschnittlich 30m3/Hektar/Jahr) und bei meiner Laufzeit von 7 Jahren die 5-6 Jahre alte Plantage sind es gut gerechnet 12 Jahre insgesamt und dies mit 30m3 berechnend ergibt 360 m3 Holz pro Hektar in 12 Jahren. Wie oben schon erwähnt wird aber nur 120 m3 Holz pro Hektar garantiert. 360 m3 minus 120 m3 sind 240m3 Holz, was passiert damit?
Ich kann nur jedem abraten sich bei ForestFinance ein Produkt zu erwerben. Die Renditenberechnung ist nicht real.

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